
Universität Heidelberg

Über das Werk
Aus dem geöffneten Flügel lösen sich Klaviersaiten wie sichtbare Klangbahnen. Was sonst im Resonanzkörper verborgen bleibt, tritt in den Raum: Schwingung, Spannung, Bewegung. Für diese Installation an der Universität Heidelberg ließ Stefanie Welk Saiten in der Luft schweben, sie überlagern sich, bündeln sich und öffnen sich wieder – wie Sinuswellen, wie eine Zeichnung aus Klang in der Luft. Der Flügel bleibt Ursprung und Speicher, doch der Klang wird zur räumlichen Linie, zur energetischen Spur.
Die Installation aus dem Jahr 2007 macht unsichtbare Kräfte sichtbar. Zwischen Material und Immaterialität entsteht ein Feld aus fragiler Ordnung, Bewegung und Licht.
- Jahr1999
- MaterialKlaviersaiten und Flügel
- MaßeH 300 B 110 T 420 cm
- OrtUniversität Heidelberg
Art News
Einladungen und Neuigkeiten aus dem Atelier
