Stefanie Welk

Zwischen ENERGIE und Materie

»Mein Material Draht erlaubt es mir, hinter der Materie liegende Räume, Schwingungen, Felder oder Bewegung sichtbar zu machen.«

Einführung

Über Jahrzehnte entwickelte Stefanie Welk eine einzigartige Formensprache, um mit Linien aus Metall dreidimensionale Skizzen von Körpern in den Raum zu zeichnen.

Die Figurationen sind nicht als Abbilder von Menschen zu verstehen, sondern eng verbunden mit Verkörperung als zentralem Thema.

Ihre Figuren dehnen sich in den Raum aus, sie entfalten und öffnen sich, um über sich selbst hinauszuwachsen – Stefanie Welk beschreibt auf vielfältige Weise den Aufbruch in Neues.

Der Mensch erscheint als ein offenes System, das als Bindeglied zwischen Materie und Bewusstsein gleichzeitig in den umgebenden Raum ausgreift und sich als Verdichtung materialisiert.

Schon immer gab es neben den figürlichen Arbeiten auch Werke, die über die Figur hinausgehen – und heute treten sie immer stärker hervor: abstrakte Plastiken, in denen Bewegung und Feldenergie selbst Gestalt annehmen, und partizipative Projekte, an denen Menschen mitwirken. Der Blick weitet sich vom Individuum zum Kollektiv.

Dahinter steht stets die Frage: In welcher Welt wollen wir leben? Die Werke von Stefanie Welk erinnern daran, dass wir auf der schöpferischen Seite der Welt stehen – dass wir uns beteiligen und einmischen können. Sie beleuchten, was trägt, was Gemeinschaft fördert und was verbindet.

Bildhauerin · Atelier in Walldorf bei Heidelberg

Statement

Ich arbeite mit Figur, aber mein Thema ist Feld. Ich arbeite mit Form, aber mein Thema ist Verwandlung.

Mehr über Stefanie Welk

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