
Jede Arbeit erzählt von innerer Bewegung – vom Aufbrechen, Loslassen, Sich-Verwandeln. Durch die offenen Strukturen fällt Licht, wirft Schatten an die Wand und lässt die Figur je nach Standpunkt anders erscheinen. So verändern diese Plastiken und Skulpturen aus Draht und Stahl den Raum, in dem sie stehen – ob Wohnraum, Sammlung, Büro oder Praxis. Ein Klick öffnet die Großansicht.

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Aus einer drei Meter hohen, freistehenden Stahlkonstruktion windet sich eine menschliche Figur aus verschweißten Stahlbändern; ihren lebhaften Ausdruck entwickelt sie im Spannungsfeld mit der massiv wirkenden Wand aus Cortenstahl.







Foto: Gisbert Körner








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Aus dem geöffneten Flügel lösen sich Klaviersaiten wie sichtbare Klangbahnen. Was sonst im Resonanzkörper verborgen bleibt, tritt in den Raum: Schwingung, Spannung, Bewegung. Für diese Installation an der Universität Heidelberg ließ Stefanie Welk Saiten in der Luft schweben, sie überlagern sich, bündeln sich und öffnen sich wieder – wie Sinuswellen, wie eine Zeichnung aus Klang in der Luft. Der Flügel bleibt Ursprung und Speicher, doch der Klang wird zur räumlichen Linie, zur energetischen Spur.
Die Installation aus dem Jahr 2007 macht unsichtbare Kräfte sichtbar. Zwischen Material und Immaterialität entsteht ein Feld aus fragiler Ordnung, Bewegung und Licht.







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